Hypnose wirkt anders

Hypnose wirkt anders

Der hypnotische Zustand entkrampft physisch und psychisch. Durch Tiefenentspannung mit vegetativer Umstellung bzw. Harmonisierung wird somatische Heilung unterstützt.

Psychisch wird mehr Freiraum gewonnen, mental werden innere Bezugsrahmen erweitert und Handlungsspielräume vergrößert. Insgesamt kann man von einer Stärkung der Persönlichkeit im positiven Sinne ausgehen, womit die Autonomie des Patienten gefördert wird. Traumata können aufgefunden und bearbeitet werden.

Hypnose verändert innere Bilder.

Gute Erfolge lassen sich in der Schmerztherapie und in der Behandlung psychosomatischer Krankheiten verzeichnen.

Hypnose in Stichpunkten

Hypnose ist:

 

   

primär entspannend, somit "ent"ängstigend und tief erholsam

 
 

ein veränderter Bewusstseinszustand mit ausgeprägten Alpha-Phasen in der rechten Hemisphäre

 

 

ein aktiver, wacher, geistig aufmerksamer Zustand

 

 

im therapeutischen Sinn ein schöpferischer Zustand des Lernens und der Neuorientierung

   

die Hypnotisierbarkeit ist ein natürliches Phänomen, allerdings situations- und kontextabhängig

 

 

ist keine Therapie, sondern eine Methode, bei der Veränderugen mit spezifischen Techniken im Trancezustand erfolgen (nur sehr viel schneller und erfolgreicher)

   

ein Verfahren, das die Suggestibilität erhöht, wobei kritisches Denkvermögen und ethisches Werteurteil unverändert aufrecht erhalten bleiben

 

Therapeutisch nutzbare Phänomene der Hypnose

   

Dissoziation, d.h. gleichzeitiges Erleben von hier und dort, zwei  unterschiedlichen Zuständen

   

veränderte Zeitwahrnehmung, Zeitverzerrung

   

Amnesie oder Hyperamnesie (Erinnerungsverlust bzw. verbesserte Erinnerungsfähigkeit)

   

Zeitregression / -progression

   

Anästhesie / Analgesie

   

Halluzination

   

Katalepsie (Handlevitation) und ideomotorisches Signalisieren

   

Veränderung der Körperwahrnehmung / des Körperschemas

   

Dissoziation eines Körperbereiches

   

'Trancelogik', was eine Bereitschaft für flexiblere Denkvorgänge durch geistige Akzeptanz von konträren Inhalten bedeutet

 

Objektivierbare Indikatoren von Hypnose:

Somatisch:
 

   

Kopf sinkt, glatte, entspannte Gesichtszüge, Blässe im Gesicht, Darmgeräusche

   

vertiefte, ruhige Atmung - Veränderung der Pulsfrequenz

   

sparsame, verlangsamte Bewegungen, evtl. Katalepsie

   

Verschwinden oder Verzögerung von Reflextätigkeit

   

verringerter Hautwiderstand, verlangsamter Metabolismus, verzögerte allergische Reaktion

   

vegetative Beeinflussbarkeit (Durchblutung, Magensäureproduktion, Blutdruck, etc.)

   

Senkung der Katecholamine und Glukokortikoide im Blutspiegel

   

Zunahme der Lymphozytenzahl 20 Minuten nach der Hypnose


 

Mental:
 

   

verlangsamte Reaktionsbereitschaft

   

langsames, leises Sprechen, oftmals in kindlichem Tonfall, gegebenenfalls in anderer Sprache aus der Kinderzeit (Regression)

   

zeitliche Verzögerung im begrifflichen Denken

   

„Wörtlich nehmen", Nichtverstehen von Verneinungen („stell dir kein blaues Auto vor")

   

Suggestibilität im Rahmen der ethischen und moralischen Werte

   

Akzeptanz von gedanklichen Widersprüchlichkeiten

   

Flexibilität im Auffinden ganz neuer Gedankengänge, Erweiterung innerer Bezugsrahmen

   

Erinnerung längst vergessener Situationen aus frühester Kindheit

   

Absorption, klare innere Aufmerksamkeit, Konzentration auf ein Thema

   

gute Visualisierungsfähigkeit, Fähigkeit, auf „innerer Bühne" zu experimentieren

   

erweiterte Vorstellungskraft auf allen Sinneskanälen

   

nach der Hypnose Zeit der körperlichen und geistigen Reorientierung

 

Hypnose - gestern und heute

Ein zusammenfassender Überblick teilt die Geschichte der Hypnose in drei Kapitel mit jeweils völlig unterschiedlichen Ansätzen ein:

Bei dem „autoritären Ansatz" liegt der Fokus auf dem Hypnotiseur, seinem starken Willen, seiner Macht und seinem ,magischen Auge'. Seine Suggestionen sollen tief in unbewusste Schichten eindringen und veränderte Verhaltens- und Reaktionsweisen beim Hypnotisanden auslösen. Diese Epoche der Hypnose ist mit den Namen von Mesmer, Charcot und Freud verbunden. Dieser Ansatz ist heute nicht mehr praktikabel.

Bei dem „standardisierten" Ansatz richtet sich das Augenmerk dagegen auf den Hypnotisierten. Aus der Experimentalpsychologie entwickelt, steht die suggestive Modifizierbarkeit des Verhaltens im Vordergrund. Dieser Ansatz zeichnet sich durch langwierige Induktionsformen ausschließlich über Entspannung und mangelnde Kontextvariablen aus. Er ist starr und inflexibel und lastet Misserfolge einem Manko an Suggestibilität und Hypnotisierbarkeit an. In dieser Phase wurde eine Menge an standardisierter Verfahren ausgearbeitet. Ausführliche Suggestibilitätstests sollten abklären, wieweit Hypnose wirksam werden könne. Dieser Ansatz ist heute ebenfalls nicht mehr praktikabel.

Der „Kooperationsansatz" leitet sich aus einem Zusammenspiel der modernen Psychotherapien ab und berücksichtigt die systemischen Rückkoppelungs-prozesse. Alle Karten werden auf die Wechselwirkung zwischen Therapeut und Patient gesetzt. Respekt und Achtung vor den Fähigkeiten des anderen werden offen ausgedrückt und die Zusammenarbeit auf gleichem Niveau unter dem Aspekt einer Konferenz zweier Fachleute betont. Keine rigiden Prozeduren, keine fixierten Methoden schränken schöpferische Prozesse ein. Der Therapeut führt bzw. begleitet den Hypnotisanden mit fachlicher Anleitung in Richtung Therapieziel. Die Trance wird als eine Phase der Neuorientierung und des Lernens verstanden. Suggestionen werden möglichst vermieden, da der therapeutische Effekt fraglich ist.
 
Auf jeden Fall sollte eine Analyse oder Interpretation der Hypnoseerfahrung unterbleiben, um in Gang gesetzte unbewusste Leistungen durch bewusste Reflexion nicht zu stören. Dieser Ansatz ist hervorragend zur Stärkung der Persönlichkeit in allen ihren Facetten sowie zur Nähe-Distanz-Regulierung geeignet, womit er auch in der Therapie bei Depressionen (Michael D. Yapko) indiziert ist. Diese Erweiterung der einfachen klassischen Hypnose wird Hypnose genannt, was die gewonnene Vielfalt schon andeutet. Die Väter und Mütter der Hypnose sind nicht nur Milton H. Erickson, David Cheek und weitere Hypnosefachleute, sondern auch Virginia Satir und viele andere Psychotherapeuten mit weiteren methodischen Ansätzen.

Rapport und Kooperation - Die Basis der heutigen Hypnose

Sie setzt bei Therapeuten voraus, an unbewusste Fähigkeiten und Kräfte zu glauben. Unsere eigenen Erfahrungen in Selbsthypnose und die Arbeit mit den Hypnotisanden lehren uns, mehr und mehr auf diese Begabungen, die bewusst vorerst nicht zugänglich sind, zu achten und ihnen zu vertrauen.
 

Mein Ziel ist es, Ihre Beschwerden, sofern Sie psychischer Ursache sind, zu lindern oder ganz zu heilen. Eine intensive Schulmedizinische Abklärung Ihrer Beschwerden wird immer empfohlen und muss bei einigen der oben genannten Krankheiten auch nachgewiesen werden. Als Heilpraktiker (Psychotherapie), EMDR- und Hypnosetherapeut sind Sie bei mir an der richtigen Stelle.

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Der Großteil meiner Sitzungen, lässt sich auch für Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler steuerlich absetzen. Ich rechne nicht mit gesetzlichen Kassen ab. Einige private Kassen übernehmen die Kosten teilweise oder ganz. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Kasse.

 

Auch wenn Sie hier auf Anhieb nichts Passendes zu Ihrem Anliegen finden, fragen Sie doch einfach nach, ob und was ich eventuell für Sie tun kann.

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