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... Firmen jährlich Milliarden |
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Wenn Arbeitnehmer am
Tag 20 Minuten ihrer Arbeitszeit
für ihren Tabakkonsum verwenden, sind das rund
11bezahlte Ausfalltage im Jahr.
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Rauchen
mindert die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen |
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Die Entgeltzahlungen bei Arbeitsunfähigkeit in den ersten 6 Wochen betrugen 1989 in den alten Bundesländern 31,62 Mrd. DM. Dem Rauchen ist mindestens ein Drittel anzulasten, also rund 10 Milliarden DM.
Finanziell ins Gewicht fallen ebenso die Ausfallzeiten, die mit der Handhabung der Zigarette verbunden sind.... und die Zigarettenpausen.
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Nach einer Erhebung der Firma Major Pool Equipment in Clifton, New Jersey, bringen Raucher eine um 2 bis 10 Prozent niedrigere Arbeits-
Leistung
als Nichtraucher, je nach Anzahl der gerauchten Zigaretten.
Raucher waren dort pro Tag im Durchschnitt 30 Minuten untätig, das
entspricht etwa 6% des Arbeitsjahres |
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Die Firma Norbert E. Nolan,
ein Beratungsunternehmen in Simsburg, Connecticut, machte eine
ähnliche Feststellung. Pfeifenraucher verloren dort sogar 55
Minuten pro Tag, entsprechend 11% des Arbeitsjahres |
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Die Kundin
eines Dienstleistungsunternehmens beobachtete, dass ein Arbeiter
dieser Firma pro Stunde 10 Minuten mit Rauchen zubrachte. Sie
verlangte 6% Ermäßigung des Rechnungsbetrages - und bekam sie |
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Rauchen
verursacht höhere Wartungs-,
Instandhaltungs- und Energiekosten. |
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US-Firmen, in denen nicht oder nicht mehr geraucht wird, haben die
Kostenunterschiede ermittelt. Besonders ins Gewicht fallen das Leeren und
Reinigen der Aschenbecher, das Reinigen der Schreibtische von Asche, die
Pflege von Teppichen, Vorhängen und Polstermöbeln sowie das
Fensterputzen. In repräsentativen Ausstellungsräumen sind die
Kostendifferenzen besonders hoch.
Gerät und Mobiliar werden durch Ablagerung von Teer und Asche
beschmutzt und beschädigt. Die Lebensdauer der Einrichtungen wird
gemindert. Brandlöcher werden vor allem von Busunternehmen beklagt.
Anstriche müssen öfter erneuert werden. Ein Restaurantbesitzer
berichtet, dass er ein Raucherlokal fünfmal so oft streichen lassen musste
wie ein Lokal, in dem nicht geraucht wird.
Aus Energy Management-Berichten geht hervor, das die Belüftungskosten
für Raucherräume das 7 bis 10fache der für Nichtraucherräume
betragen. Klimaanlagen können zudem keine ausreichend saubere Luft
schaffen. Wer häufiger lüften muss, muss auch mehr heizen.
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Durch
das Rauchen bedingte Arbeitsunfähigkeit schädigt
das Bruttosozialprodukt
um 23,5 Mrd. DM |
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Im Statistischen
Jahrbuch 2001 werden die Arbeitsunfähigkeitsfälle der Pflichtmitglieder
der allgemeinen Krankenversicherungen mit 14.791.290 angegeben.
Wendet man das Verhältnis der
Pflichtversicherten zu den freiwillig Versicherten (20.385 Mio. zu 6.683
Mio.) auch auf die Arbeitsunfähigkeitsfälle an, errechnen sich rund 19,7
Mio. Arbeitsunfähigkeitsfälle. Multipliziert mit 14,86 Arbeitsunfähigkeitstagen
pro Fall ergeben sich rund 290 Mio. Arbeitsunfähigkeitstage im Jahr.
Bei durchschnittlich 220 Arbeitstagen im
Jahr bedeutet das 1,3 Mio. Mannjahre Arbeitsunfähigkeit. 20 Prozent davon
sind rund 260.000 Mannjahre durch Rauchen verursachte Arbeitsunfähigkeit.
Welchen Wert haben diese 260.000 Mannjahre?
Bei der Berechnung muss zunächst die Zahl der Erwerbstätigen ermittelt
werden, da nur diese das Bruttosozialprodukt hervorbringen. Das
Statistische Jahrbuch 1992 gibt für 1991 als vorläufiges Ergebnis eine
Durchschnittszahl von 28.886 Mio. Erwerbstätigen (Inländer) an. Am -ebenfalls vorläufigen- Bruttosozialprodukt von 2.615,2 Mrd. DM ist damit
jeder Erwerbstätige mit 90.535 DM beteiligt.
260.000 Mannjahre Arbeitsunfähigkeit
stellen somit einen Wert von rund 23,5 Mrd. DM dar.
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Durch
das Rauchen bedingte Übersterblichkeit bringt einen
volkswirtschaftlichen Verlust von 12,5 Mrd. DM |
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Auswertungen von englischen Versicherungen aus den Jahren 1988 und 1989
(Bericht des Continous Mortality Investigation Bureau) ergaben, dass die
Rauchersterblichkeit bei Männern im Durchschnitt um 78 % und bei Frauen
um 92 % höher ist als die der Nichtraucher. Dies entspricht einer
Altersverschiebung von 6 Jahren. Auch dem TSA-Report mit der Auswertung
von Versicherungsdaten aus den Jahren 1983 - 1988 in den USA sind ähnlich
signifikante Ergebnisse zu entnehmen.
Wenn man aufgrund dieser Daten von einer
relativen Übersterblichkeit der Raucher von 1,8 ausgeht, ist dies eher als
zurückhaltend zu werten. Dies gilt ebenso für die Annahme, dass mit der
Übersterblichkeit ein Ausfall von mindestens 5 produktiven Jahren
verbunden ist. Lt. Statistischem Jahrbuch starben 1990 im Alter von 20 -
60 Jahren 96.541 Männer und Frauen. Bei einer Raucher-Übersterblichkeit
von 1,8 ergibt das 27.583 Sterbefälle. Multipliziert man sie mit 5, der
Zahl der ausgefallenen produktiven Jahre, und mit 90.535 DM, dem Bruttosozialprodukt je Erwerbstätigem,
ergibt sich ein Schaden für das Bruttosozialprodukt von abgerundet 12,5
Mrd. DM.
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Durch
das Rauchen bedingte Frühinvalidität bringt einen
volkswirtschaftlichen Verlust von 45 Mrd. DM |
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1990 sind insgesamt 184.380 Arbeiter und Angestellte frühinvalide
geworden. 1990 waren 80,8% der erwerbstätigen Arbeiter und Angestellte.
Da es keinen Grund gibt, anzunehmen, dass bei den anderen Berufsgruppen
(Beamte, Selbständige, mithelfende Familienangehörige) grundlegend
andere Voraussetzungen für Erwerbs- und Berufsunfähigkeit vorliegen, ist
von rund 228.000 Frühinvaliden jährlich auszugehen.
Davon sind rund 100.000 dem Rauchen zuzurechnen. Von dieser Zahl ging
auch die Bundesregierung bereits 1974 aus.
Für die 100.000 durch Rauchen verursachten Fälle von Frühinvalidität
errechnet sich unter Berücksichtigung von 5 ausgefallenen produktiven
Jahren und dem Pro-Kopf-Anteil der Erwerbstätigen (90.535 DM) ein Schaden
für das Bruttosozialprodukt in Höhe von rund 45 Mrd. DM.
( Quelle: "Informationen
zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 1995, Herausgegeben von der
Nichtraucherinitiative Deutschland e.V. (NID) e.V. und vom Ärztlichen
Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V., Autor: Ernst-Günther-Krause)
mit weiteren Quellenangaben:
Bericht des Continous Mortality Investigation Bureau (CMIB) 1992, in:
Liptau-Nohl Christiane: Eignen sich Nichtrauchertarife für den Deutschen
Versicherungsmarkt, Versicherungswirtschaft Heft 11/94 s. 705 - 707
TSA 1991-1992 Report, Raucher - Nichtraucher 1983 - 88, in: Liptau-Nohl
Christiane:
mit Quellenangabe: Weis, William L. und Miller, Bruce W., The Smoke-Free
Workplace, Herausgeber: Stephen Barret, M.D., Prometheus Books, 1985)
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