In Deutschland entwickelte
Johannes Heinrich Schultz (1884-1970) das Autogene Training (1932), das als eine formelhafte
Methode der Selbsthypnose bezeichnet werden kann.
Ca. 1950 nahm die Bedeutung der Hypnose im klinischen Bereich der
englischsprachigen Länder wieder zu.
Der amerikanische Arzt und Psychiater
Milton H. Erickson (1901 - 1980)
gilt als Vater der modernen Hypnotherapie. Er war maßgeblich an der
offiziellen Anerkennung der Hypnose als Therapieform beteiligt.
Erickson nutzte permissive und indirekte Suggestion für die kooperative
Hypnotherapie. Dabei nutze er sehr häufig Metaphern die es ermöglichten,
indirekt über das Thema und über Lösungswege zu reden. Oft schaffte er,
allein durch das Erzählen von Geschichten, das seine Klienten in Trance
gingen, und die gewünschten Veränderungen und Heilungen erschienen wie
Wunder.
Richard Bandler und John Grinder modellierten ihn in den 70er Jahren und
machten so seine Arbeit einem noch breiteren Publikum verfügbar.
Die Rossis brachten interessante Transkripte ihrer Sitzungen mit Milton
Erickson heraus.
Heute ist Erickson das Vorbild für eine Vielzahl von Hypnotherapeuten in
aller Welt.
Sein Schüler Jeffrey Zeig gründete später die Milton Erickson Gesellschaft
und viele andere nutzten zu seinen Lebzeiten die Gelegenheit, von ihm zu
lernen. Darunter Brian Alman, Stephen Gilligan.
Viele
Hypnotherapeuten lassen sich noch heute von ihm inspirieren und erlernen
die Hypnotherapie in seinem Sinne bzw. im Zusammenhang des heutigen
Kontextes.
