Psychotherapie mit EMDR - Ein Durchbruch in der Therapie
von Ängsten, Panikstörungen und Depressionen?
EMDR und Traumatherapie
Psychotherapien die größtenteils auf Gesprächen basieren, sogenannte "Sprechende Therapien". Sprechende Therapieformen wie z.B. Psychoanalyse, Kognitive Therapie, Familientherapien, Verhaltenstherapie oder ähnliche, arbeiten mit den kognitiven Regionen des Gehirns, dem Sitz der Gedanken, des Willens und der Logik. Ein Trauma beeinträchtigt aber auch zutiefst den emotionalen Teil des Gehirns, welches durch Gespräche kaum zu erreichen ist. Der emotionale Teil des Gehirns steuert aber gleichzeitig über das vegetative Nervensystem auch den Körper (Sympathikus / Parasympathikus z. B. Herzschlag, Blutdruck, Verdauungstrakt, Drüsen). Ab einer bestimmten Intensität einer Emotion, ist diese durch Willenskraft, Gedanken und Verstand nicht mehr beeinflussbar. Leider ist auch allzu oft der emotionale Teil des Gehirns für verbalen Einfluss einer Gesprächs- oder Verhaltenstherapie nahezu unzugänglich. Es wurde Zeit für neue Therapiemethoden wie EMDR.
EMDR bedeutet nicht, etwas einfach wegzuwinken!
EMDR heißt an sich zu arbeiten, mit der Bereitschaft, der nötigen Kraft und Stabilität nach innen zu schauen. EMDR nimmt Ihnen, genauso wie Hypnose, nichts ab, sondern ermöglicht, unterstützt und beschleunigt innere Selbstheilungsprozesse.
Jede Arbeit mit der EMDR-Methode beginnt immer mit einem sorgfältigen Vorgespräch, aus dem sich immer wichtige Informationen für beide Seiten ergeben. In den nächsten beiden Schritten arbeiten wir an der nötigen Energie um kraftvolle Veränderungen bewirken zu können, sowie an der nötigen Stabilität, um auch unangenehme Erlebnisse und stark belastende Ereignisse möglichst sanft nachträglich zu verarbeiten.
Die EMDR-Methode hat acht Behandlungsphasen:
1. Anamnese und Behandlungsplanung
2. Vorbereitung und Stabilisierung
3. Bewertung des Traumas
4. Desensibilisierung und Durcharbeiten
5. Verankerung
6. Körpertest
7. Abschluss
8. Überprüfung
Francine Shapiro und viele an der weiteren Entwicklung beteiligte EMDR-Therapeuten haben im Laufe der Jahre die sogenannten EMDR-Protokolle, also speziell auf bestimmte Störungen abgestimmte Vorgehensempfehlungen entwickelt.
So gibt es Protokolle zur Behandlung von:
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Ängste
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Panik
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Trauer
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traumatische Trauer
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Phobien
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Verhaltensänderungen
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Krebs Erkrankungen
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Psychosomatik
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kurz zurückliegenden traumatischen Ereignissen
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post-traumatische Störungen
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Zahnarztangst
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Süchten
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Schmerzen inkl. Phantomschmerzen
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Allergien
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Kontraindikationen:
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akute Psychosen
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komorbide schwere dissoziative Symptome
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komorbide schwere Persönlichkeitsstörungen
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fehlende soziale Sicherheit
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anhaltende Traumaeinwirkung
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anhaltender Täterkontakt
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unzureichende Stabilität im körperlichen, sozialen und psychischen Bereich
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akute körperliche Erkrankungen die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen
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akute psychiatrische Störungen
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dekompensierte Angsterkrankung
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schwere Depressionen mit akuter Suizidalität
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aktiver Substanzmissbrauch - z.B. Alkohol, Heroin
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Alzheimer
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Demenzerkrankungen
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Die bilaterale Stimulation mittels der EMDR-Methode sollte, wegen der nicht selten bei ihrer Anwendung beschleunigt ablaufenden Verarbeitungsprozessen, auch nur von entsprechend in der EMDR-Methode ausgebildeten Therapeuten angewandt werden. Die Technik der bilateralen Stimulation durch geleitete Augenbewegungen, EMDR-Musik oder Berührungen durch Tappen selbst ist für jeden sehr einfach zu erlernen.
Daher wird die bilaterale Stimulation leider auch gerne von ungenügend qualifizierten Erfolgstrainern, Seminarleitern und Coaches als "Verstärker" von positiven Emotionen, Vorstellungen und Zielen verwendet. Diese Höhenflüge enden oft sehr unsanft. Sie lassen ja auch von keinem Showhypnotiseur Ihre Ängste behandeln, oder?
Die professionelle Anwendung der EMDR-Methode setzt eben grundlegende Kenntnisse in Psychologie, Psychopathologie und Psychotraumatologie voraus. Erfahrene EMDR-Therapeuten verwenden zur Unterstützung Ihrer Arbeit auch spezielle EMDR-Therapiegeräte als Hilfsmittel, damit auch alle drei Stimulationsmethoden (Visuell, Auditiv, Taktil) gleichzeitig angewendet werden können, ohne das der Therapeut vom eigentlichen Prozess abgelenkt wird.
Um Sie mit der EMDR-Methode professionell unterstützen zu können, habe ich spezifische Fortbildungen in EMDR nach den internationalen Standards der EMDR- Fachgesellschaften absolviert, die auch vom Verband deutscher Heilpraktiker (VDG) und der Deutschen Gesellschaft für Mentales Training e.V. (DGMT) zertifiziert sind.
Ich berate Sie gerne ausführlich und unverbindlich ob Ihre gesundheitlichen Ziele ein geeignetes Thema für eine EMDR-Behandlung sind.